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Pflegeversicherung
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Leistungskomplexe der Pflegeversicherung

Die beiden Leistungskomplexe der Pflegeversicherung - Ernährung und Hauswirtschaft sowie Beratung und Körperpflege - beinhalten eine Vielzahl an Hilfestellungen aus verschiedenenen Bereichen des täglichen Lebens:

Ernährung und Hauswirtschaft

Von der einfachen oder umfangreichen Hilfe bei der Nahrungsaufnahme über Aufräum- und Reinigungsarbeiten in der Wohnung bis hin zum Einkauf.

1. Einfache Hilfe bei der Nahrungsaufnahme

  • Zubereiten eines warmen bzw. kalten Getränkes
  • Aufrichten im Bett, bzw. an den Tisch setzen
  • Mundgerechtes Proportionieren und Anreichen
  • den Patienten mit Flüßigkeit versorgen

2. Umfangreiche Hilfe bei der Nahrungsaufnahme

  • Zubereiten eines warmen bzw. kalten Getränkes
  • Aufrichten im Bett, bzw. an den Tisch setzen -Mundgerechtes Proportionieren und Anreichen
  • dem Patienten Eßen und Trinken geben

3. Einfache Mahlzeitzubereitung

  • kalte Mahlzeit oder Frühstück vorbereiten -vorbereitete Mahlzeiten erwärmen z.B. Eßen auf Rädern
  • Anrichten
  • Tisch decken
  • Abräumen
  • Spülen bezogen auf eine Mahlzeit

4. Umfaßende Mahlzeit- zubereitung im Hause des Patienten

  • Vor -und Zubereiten einer warmen Mahlzeit
  • Anrichten
  • Tisch decken
  • Abräumen
  • Spülen bezogen auf eine Mahlzeit

5. Zwischenmahlzeit

  • Zwischenmahlzeit zubereiten und dem Patienten bereitstellen

6. Aufräumen der Wohnung

  • Trennung und Entsorgung des Abfalls
  • Spülen
  • Aufräumen

7. Reinigung der Wohnung (Wöchentlich)

  • Trennung und Entsorgung des Abfalls
  • Reinigung des Bades, der Toilette, der Küche, des Wohn- und Schlafbereiches
  • Staubsaugen und Naßreinigen
  • Spülen
  • Staubwischen

8. Einkaufen Erstellen eines Einkaufs-Speiseplans-Einkaufen von Lebensmitteln, sonstigen notwendigen Bedarfsgegenständen der Hygiene und hauswirtschaftlichen Versorgung

9. Wäschepflege und Ausbeßerung

  • das Wechseln der Wäsche (bezieht sich auf Hand-, Tisch- und Geschirrtücher)
  • die gesamte Pflege der Wäsche und Kleidung (auch Ausbeßern) einschließlich dem Einräumen der Wäsche

10. Bügeln

  • Bügeln

11.Bett beziehen

  • Vollständiges Bettabziehen und Beziehen

12. Beheizen der Wohnung

  • das Beheizen der in der Wohnung installierten öfen mit Holz, Kohle und öleinschließlich der Beschaffung und Entsorgung der dafür benötigten Materialien

Beratung und Körperpflege

Vom Erstbesuch über Pflegeeinsatz / Pflegeberatung nach § 37 Abs. 3 SGB XI durch eine Pflegefachkraft bis hin zur großen erweiterten Pflege und Begleitung außerhalb der Wohnung.

1. Erstbesuch durch eine Pflegefachkraft

  • Feststellung des Pflegebedarfs
  • Erstellung des individuellen Pflegeplans
  • Absprache über die Durchführung pflegerischer Maßnahmen nach den Bedürfnißen der Patienten

2. Pflegeeinsatz / Pflegeberatung nach § 37 Abs. 3 SGB XI durch eine Pflegefachkraft

  • Entlastung der pflegenden Angehörigen oder anderen Personen
  • Sicherstellung der Qualität der häuslichen Pflege
  • Kurzbericht des Pflegedienstes über den Pflegeeinsatz in der Dokumentation

3. Pflichtberatungsbesuch nach § 37 Abs. 3 SGB Pflegestufe 1, 2 und 3

  • wird durchgeführt von einer Pflegefachkraft
  • bei Pflegestufe 1 und 2 halbjährlich -bei Pflegestufe 3 vierteljährlich

4. Kleine Pflege

  • Hilfe beim Aufsuchen und Verlaßen des Bettes
  • An- und Auskleiden
  • Toilettengang
  • Teilwaschung z.B. Gesicht, Hände, Genitalbereich, Mund, Lippen und Zahnpflege
  • Kämmen
  • Prophylaxen zur Verhinderung von Dekubitus,Pneumonie, Kontrakturen mit enthalten

5. Große Pflege

  • Hilfe beim Aufsuchen und Verlaßen des Bettes -An- und Auskleiden
  • Toilettengang
  • Ganzkörperwäsche oder Duschen
  • Rasieren
  • Mund, Lippen- und Zahnpflege
  • Kämmen
  • Prophylaxen zur Verhinderung von Dekubitus, Pneumonie, Kontrakturen mit enthalten

6. Große erweiterte Pflege

  • Hilfe beim Aufsuchen und Verlaßen des Bettes -An- und Auskleiden
  • Toilettengang
  • Vollbad
  • Rasieren
  • Mund, Lippen- und Zahnpflege -Kämmen

7. Hilfe bei der Außcheidung

  • Inkontinenzversorgung z.B. Windelwechsel
  • Toilettengang
  • Transfer vom und zum Toilettenstuhl -Entsorgung von Außcheidungen z. B. Steckbecken, Urinflaschen
  • Intimpflege

8. Betten und Lagern

  • das Bett machen und richten
  • den Patienten fachgerecht lagern (mit Lagerungshilfen)
  • Transfer (den Patienten in das Schlafzimmer bringen)

9. Hilfe bei der Mobilität

  • Pflegekraft gibt Hilfestellung beim Aufstehen und Zubettgehen, An- und Auskleiden, Gehen und Stehen und Treppensteigen

10. Hilfe beim Verlaßen und Wiederaufsuchen der Wohnung

  • Hilfe beim An- und Auskleiden im Zusammenhang mit dem Verlaßen und Wiederaufsuchen der Wohnung

11. Begleiten außerhalb der Wohnung

  • Begleitung bei Behördengängen, Arztbesuchen und Besuchen vergleichbarer Adreßaten, bei denen das persönliche Erscheinen erforderlich ist.